Afghanischer Frauenverein e.V.
Afghanische Frauen und Kinder
brauchen Ihre Hilfe!

Unsere Projekte

Wir unterstützen Projekte in Zentral-, Nord- und Ostafghanistan. Räumliche Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in ländlichen Gegenden der Provinzen Kabul, Ghazni und Kunduz.

In Afghanistan arbeiten rund 190 Mitarbeitende mit großem Engagement und Risiko u.a. als Projektleiter:innen, Lehrkräfte, Ärzt:innen, Hebammen, Fahrer, Wächter und Verwalter. Zahlreiche ehrenamtlich arbeitende Menschen engagieren sich von Deutschland aus für die Arbeit des AFV.

  • Derzeit fördern wir:

    • vier Schulen
    • eine Ausbildungsstätte
    • ein Alphabetisierungsprojekt
    • eine Station zur Gesundheitsnotversorgung
    • zwei Gesundheitzentren
    • den Bau von Trinkwasserbrunnen
    • Familienpatenschaften
    • Hochschul-Stipendiatinnen
    • Nothilfeprojekte

Schulische Bildung

Eine neue Schule im Norden Kabuls: das Safaa-Gymnasium – in Gedenken an Roger Willemsen

  • Die neue, moderne, wunderschöne Safaa-Schule in Gedenken an Roger Willemsen erfüllt alle Beteiligten mit großem Stolz. Mit großen Mühen und einem unverwechselbaren Einsatz wurde diese Schule im Norden von Kabul, in einem Außenbezirk mit wenig Bildungsangeboten, von dem Afghanischen Frauenverein errichtet. Aktuell sind 1010 Schüler:innen an der Safaa-Schule registriert. Seit Anfang Oktober 2020 nach Beendigung der Corona-Schließung besuchen sie das 1. – 6. Schuljahr in 15 Klassen.

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Mädchenschule Bojasar bei Kabul – Die Schule im süßen Tal

  • Im März 2012 haben wir die große, moderne Bojasar-Mädchenschule für Schülerinnen bis zum zwölften Schuljahr im abgelegenen Dorf Bojasar bei Kabul eröffnet. Sie hat innerhalb kurzer Zeit einen so guten Ruf erworben, dass sogar schon Familien aus Kabul nach Bojasar gezogen sind, damit ihre Mädchen dort zur Schule gehen können. Eine Kommission des Afghanischen Bildungsministeriums, die regelmäßig zur Überprüfung anreist, urteilte begeistert, dass es sich um eine absolute Musterschule handle!

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Mädchenschule Roschani in Ghazni – Die Lichtschule

  • Die rein private Roschani Mädchenschule am Rand der Provinzhauptstadt Ghazni besuchen ca. 500 Mädchen aus der Stadt und aus mehreren umliegenden Dörfern. Sie ist unsere »Lichtschule«, denn »Roschani« heißt »Licht«. Ein Lichtblick in dunkler Zeit sollte unsere Schule sein, als wir sie 1999 während der Talibanregierung mit 20 Schülerinnen eröffneten.

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Mädchen- und Jungenschule Khazani bei Kunduz

  • 2003 baute der AFV auf Bitten der Bewohner:innen des nordafghanischen Dorfes Khazani eine moderne Schule für Mädchen und Jungen, die von zwölf Dörfern mit insgesamt 1.500 Familien zu erreichen ist. Ein modernes Schulgebäude mit Klassenräumen, Büroräumen, Sanitäranlagen und einem Schulhof mit Brunnen wurden errichtet. Zuvor wurden nur die Jungen unter Zelten unterrichtet und waren dabei Hitze und Kälte ausgesetzt, und Mädchen hatten gar keine Möglichkeit zur Schule zu gehen.

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Ein neues Gebäude für die Mädchenschule Bazari

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  • Insbesondere in ländlichen Regionen Afghanistans ist der Schulbesuch für Mädchen oftmals schwierig. Die fehlende Schulinfrastruktur, der Mangel an Sicherheit auf den langen Schulwegen, die Angst vor Übergriffen und das Nicht-Zahlen-Können von Schulmaterialien und Gebühren halten viele Mädchen im ländlichen Raum davon ab, zur Schule zu gehen. Umso glücklicher sind wir über eine Kooperation mit der Hanns R. Neumann Stiftung und Lavatera Stiftung, die den Bau des neuen Gebäudes für die Bazari Mädchengrundschule finanzierten!

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Kostenfreie Bildung für Straßenkinder in Ghazni

  • In Kooperation mit der No Name Foundation e.V. ermöglicht der Afghanische Frauenverein armen Straßenkindern in Ghazni den Zugang zu Bildung. Bisher mussten sie auf der Straße lernen. Seit 2021 werden sie von ausgebildeten Lehrkräften in einem renovierten Gebäude unterrichtet und erhalten zudem Schuluniformen und Essen.

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Berufliche Ausbildung

Alphabetisierung und Schneiderei­ausbildung in Roschani bei Ghazni

  • Seit 2002 bilden wir im Roschani Ausbildungszentrum jährlich 30 junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren zu Schneiderinnen aus. Nach einem Unterrichtsplan unterrichten drei Lehrerinnen die Schülerinnen. Unter anderem werden auch die Schuluniformen für die Roschani-Schule hier angefertigt. Zudem findet ein Alphabetisierungskurs statt und sie werden eine Stunde täglich in Dari, Lesen und Schreiben sowie Mathematik unterrichtet.

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Schneidereiausbildung und Alphabetisierung für geflüchtete Frauen bei Kabul

  • Von Juni 2021 bis März 2022 bekamen wir erstmals die Möglichkeit, mit Unterstützung der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. 35 Frauen mit Beeinträchtigungen und fünf ihrer Helferinnen in den Geflüchtetencamps Hussain Khel und Pul-E-Sheena nahe Kabul zu Schneiderinnen auszubilden und zu alphabetisieren. Während der Pilotphase war das Interesse der Frauen vor Ort an einer Ausweitung des Projektes so groß, dass wir das Projekt nun selbstständig fortführen und pro Jahr 40 Frauen, unabhängig von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen, eine Ausbildung ermöglichen.

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Trinkwasser­versorgung

Brunnenbau – Ein von Roger Willemsen ins Leben gerufenes Projekt

  • Es ist ein Projekt, dass unser 2016 verstorbener Schirmherr Roger Willemsen nach seiner Reise durch Afghanistan mit großem Engagement im Jahr 2006 ins Leben rief. Bewohner:innen des abgelegenen Turkmenendorfes Chalish in der Provinz Kunduz sprachen ihn direkt an und baten ihn um seine Hilfe. Bereits mit seinem ersten Aufruf im Magazin Chrismon vom Dezember 2005 gelang es Roger Willemsen, viele Leser:innen vom Sinn einer Brunnenspende zu überzeugen – mit seinem Appell „Brunnen zu schenken, ist auch eine Form, Leben zu schenken“ begann das Projekt.

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Medizinische Versorgung

Mutter-Kind-Klinik für über 20.000 Patient:innen im Dorf Qolab

  • Seit zwölf Jahren unterhält der Afghanische Frauenverein im abgelegenen Bergdorf Qulab in der Provinz Kabul einen kleinen Gesundheitsposten. Im November 2021 erweiterte der Verein den Posten zu einer richtigen Mutter-Kind-Klinik. Ein 10-köpfiges medizinisches Team versorgt hier jetzt bis zu 100 kleine wie große Patient:innen am Tag.

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Gesundheitszentrum Walayati bei Kabul

  • Seit Beginn des Jahres 2021 unterstützen wir das Gesundheitszentrum im Dorf Walayati in der Provinz Kabul in Kooperation mit Union Aid. Das Dorf liegt in einer ländlichen Gegend, etwa eine Autostunde von Kabul entfernt. Hier leben etwa 18.000 Personen. Unter ihnen auch etwa 2.000 afghanische Geflüchtete, welche aus Pakistan zurückgekehrt sind oder aus anderen unruhigen Provinzen hierher gekommen sind.

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Gesundheitsszentrum Bazari bei Kabul

  • Auch das Gesundheitszentrum Bazari, in dem 12.000 Mütter und Kinder im nur schwer erreichbaren Disktrikt Kalakan mit Gesundheitsdienstleistungen versorgt werden, erhält seit Anfang 2021 unsere Unterstützung. Die Mitarbeitenden betreuen Schwangere, leisten Geburtshilfe, Neugeborenen- und Stillberatung, sie versorgen und impfen Kleinkinder und screenen diese zu der hier weit verbreiteten Mangel- und Unterernährung.

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Patenschaften

Familienpatenschaften zur Unterstützung mittelloser Familien

  • Ungefähr 100 mittellose kinderreiche Familien in Afghanistan werden derzeit durch Patenschaften mit einem monatlichen finanziellen Beitrag ab 25 Euro unterstützt.

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Stipendiatinnen-Pilotprojekt

  • Viele junge Frauen in Afghanistan möchten studieren, um unabhängiger zu werden und sich eine Zukunftperspektive zu eröffnen. Mit unserem Sipendiatinnen-Projekt möchten wir vor allem junge Frauen unterstützen, die in ländlich geprägten Gebieten leben, in denen die Eltern häufig arm sind und als Kleinbauern oder Selbstversorger:innen ihre Familien ernähren und ein Studium der Tochter deswegen nicht machbar ist .

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Nothilfeprojekte

  • Nach extremen Kälte-, Regen- und Dürreperioden, Erdrutschen, Erdbeben oder Flüchtlingswellen in Kriegszeiten leistet der AFV schnell und unbürokratisch Hilfe: Unsere lokalen Mitarbeitenden ermessen den Bedarf, kaufen möglichst vor Ort Güter wie Medikamente, Lebensmittel, Zelte, Heizöfen, Kleidung, Schuhe, Decken sowie Seife und verteilen sie an die Bedürftigen.

    Schon seit der Gründung des Vereins werden Menschen in akuten Notsituationen von uns unterstützt.

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Abgeschlossene Projekte

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