Winternothilfe für gut 4.300 Personen im Flüchtlingslager von Hussain Khel bei Kabul – Lebensumstände verbessert

Ohne Heimat, ohne Wärme, ohne Nahrungsmittel – die Situation vieler aus Pakistan zurück nach Afghanistan geflüchteter Familien während des Winters 2017/2018 war lebensbedrohlich. Im Lager Hussain Khel, im Bagrami-Distrikt innerhalb des Provinz Kabul sind die Lebensumstände besonders hart.
Die eine Hälfte der Familien lebt in Notbehelfen, die andere in Lehmhütten. Der Alltag ist geprägt von der Sorge um Nahrungsmittel, Wärme, Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung, Alltagsgegenständen, Arbeit und Erziehung.

Dank der Unterstützung unseres Projektpartners Malteser International konnten wir im Februar 2018 mit einem von der Gerda-Henkel-Stiftung geförderten Projekt dort die Not von 620 hilfsbedürftigen Familien lindern. Mit der Verteilung von Lebensmitteln und Sachspenden an die Familien, die im Schnitt aus sieben Personen bestehen, ist es uns gemeinsam gelungen, das Überleben dieser Menschen zu sichern.
Es wurden vor Ort von lokalen Händlern Güter eingekauft. Jede der 620 Familien erhielt eine Decke, eine Gasflasche, 50 kg Mehl, zehn Liter Öl zum Kochen, 18 kg Zucker, zwei kg Tee sowie einen Eimer. Verteilt wurden die Gegenstände an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, dem 21. und 22. Februar 2018.

Die Menschen waren sehr dankbar für die geleistete Hilfe und hoffen, dass man sie auch in Zukunft nicht vergisst, denn sie benötigen neben medizinischer Einrichtungen vor allem Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder.