4.550 Menschen in verschiedenen sporadisch entstandenen Camps bei Kunduz konnten dank Ihrer Hilfe in der vergangenen Woche mit Zelten, Decken, Schuhen und wärmender Kleidung versorgt werden. Lebensmittelverteilungen sind in Vorbereitung.
Kuduz, 27. Februar 2026. „Im Angesicht der extrem besorgniserregenden Entwicklungen zwischen Afghanistan und Pakistan sind wir erleichtert, dass alle Mitarbeitenden und alle Projekte des Afghanischen Frauenvereins aktuell unversehrt und in Sicherheit sind“, sagt Homa Abass, Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins.
„Besonders erleichtert sind wir, dass wir in der vergangenen Tagen unsere Überlebenshilfe für 4.550 Vertriebene aus dem Iran und aus Pakistan in Kunduz ohne Vorfälle umsetzen konnten und alle Notleidenden, die wir vor Ort in zwei sporadisch entstandenen Camps ohne eine feste Unterkunft vorfanden, mit Zelten, Decken, Planen, Schuhen und wärmender Kleidung erreichen konnten“, so Homa Abass weiter.
„Ramadan-Lebensmittelverteilungen für die gleichen Familien sind in Vorbereitung und wir hoffen, diese – trotz der aktuellen Entwicklungen – in den kommenden zwei Wochen sicher verteilen zu können. Jede Hilfe wird von den Familien dort dringend gebraucht und sichert ihr Überleben bis der Frühling vor Ort gesichert Einzug hält.“
„Wir sind im stündlichen Kontakt mit unseren Kolleginnen und Kollegen und werten die Sicherheitslage für alle engmaschig und kontinuierlich neu aus. Die freiwilligen Winterkurse für alle Schülerinnen und Schüler unserer fünf Schulen haben wir heute abgeschlossen, so dass alle Schülerinnen die letzten Winterferientage bis zum 21. März zuhause verbringen können. Unsere inzwischen neun Mutter-Kind-Kliniken, die sich in sehr abgelegenen ländlichen, und bisher nicht umkämpften Regionen befinden, werden weiterarbeiten.
Wir bedanken uns für alle Unterstützung in dieser schwierigen Zeit.






