Zur Situation Afghanistans

Afghanistan belegt im Index für menschliche Entwicklung der Vereinten Nationen derzeit den 171. Platz von 187 Ländern. Dieser Indikator misst den Entwicklungsstand eines Landes anhand der Lebenserwartung, Bildung  und des Lebensstandards. Gegen diesen dramatischen Rückstand vorzugehen ist eine große Herausforderung. Für eine nachhaltige Entwicklung sind Sicherheit und Stabilität unabdingbar.

Negative Schlagzeilen über die kriegerischen Auseinandersetzungen prägen die aktuellen Meldungen aus Afghanistan. Umso wichtiger ist und bleibt es uns von den Fortschritten in unserer Arbeit zu berichten. In unseren Projekten konnten wir im Jahr 2015 über 30.000 Menschen medizinisch versorgen. Inzwischen haben wir mehr als 400 Brunnen gebaut und versorgen damit über 89.000 Menschen mit frischem sauberem Trinkwasser. In fünf Schulen, zwei Ausbildungsstätten und unseren Alphabetisierungsprogrammen für Frauen lernen inzwischen viele tausend Schüler und können so auf eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.

Doch es gibt auch in Zukunft viel zu tun. Jedes Jahr nimmt die Anzahl von Anträgen und Anfragen zu Bildungsarbeit, Berufsausbildungen, Gesundheit und Wasserversorgung zu.

Ohne Hilfe von außen wird Afghanistan seine Probleme nicht bewältigen können. Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, betonte, dass wir keine Entwicklung ohne Sicherheit genießen werden, keine Sicherheit ohne Entwicklung und beides nicht, ohne Respekt für Menschenrechte. Als Nichtregierungsorganisation leisten wir für Afghanistans Entwicklung einen Beitrag durch zivile Hilfe in instabilen ländlichen Regionen. Nachhaltigkeit in der Bekämpfung von Armut gestaltet Zukunft, auch in Afghanistan.

Ihre Hilfe für Afghanistan zählt!

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

United Nations Development Index Afghanistan 2015