Die aktuelle Situation der Corona-Krise in Afghanistan

Infolge der Corona-Krise steht Afghanistan vor einer Katastrophe. Die aktuelle Situation verschlimmert sich von Tag zu Tag.

Seit über zwei Wochen sind viele Provinzen in Quarantäne. Schulen, Unis, viele Behörden, Büros und große Geschäfte sind geschlossen. Besonders hart hat es arme Menschen getroffen, die nicht arbeiten dürfen. Die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen. Viele Menschen verhungern, weil sie sich keine Lebensmittel leisten können. Überall sieht man Bettlerinnen, die aus Scham die Burka tragen, damit sie nicht von Verwandten erkannt werden. Kinder ernähren sich von Straßenmüll.

Das Gesundheitssystem ist schwach, die Krankenhäuser haben keine weiteren Kapazitäten, um PatientInnen zu behandeln. Es gibt kaum Tests, keine Atemschutzmasken und kaum Desinfektionsmittel.

Die Straßen sind schwer passierbar. Uns erreichen täglich Hilferufe aus den Provinzen Kunduz, Ghazni und Kabul, wo wir unsere Projekte haben.

In der Provinz Ghazni hat der Afghanische Frauenverein 200 mittellose Menschen mit Lebensmitteln versorgt. In unserem Gesundheitszentrum im abgelegenen Dorf Qulab haben wir an die PatientInnen kostenlos Seife und Medikamente verteilt.

Tausende Afghanen kommen über die Grenze aus dem Iran, auch dort ist der Corona-Virus weit verbreitet. Sie können nicht getestet und nicht behandelt werden.

Der Afghanische Frauenverein führt an seinen Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres Hilfskampagnen durch: Die SchülerInnen erhalten Hygiene-Artikel und werden von den Lehrerteams über den Corona-Virus aufgeklärt.

Afghanistan braucht Ihre Hilfe, bitte unterstützen Sie uns.

Wir danken Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen in dieser schwierigen Zeit alles Gute.

Bitte bleiben Sie gesund!

Ihre Nadia Nashir
(Vorsitzende)

P.S. Ihre Spende kommt an.

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Stichwort: Saubere Hände gegen Corona

Pressekontakt:
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